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  Das Blaue Einhorn,
Traum mit Schlangen - Folklore und Chansons aus dem Dickicht der Städte
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UR 34025


12. A un semejante

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Tango von Elidia Blasquez, Buenos Aires

Vení charlemos, sentate un poco
la humanidad se viene encima.
Ya no podemus, hermano loco
buscar a Dios por las esquinas!

So lo llevaron, lo secustraron
Ya nadie paga su rescate.
Vení que afuera está el turbión
de tanta gente sin piedad
de tanto ser sin corazon ...

si avos te duele como a mí
la lluria en el jardin y en una rosa,
si te dan ganas de llorar
a fuerza de vibrar, por cualquier casa ...

Decí qué hacemos vos y yo que cosa
yos y yo sobre este mundo
sembrando amor en un desierto
tan esteril y tan muerto
que no crece ya la flor

Vení charlemos, sentate un poco,
no ves que sos mi semejante.
A ver probemos, hermano loco
salvar el alma cuanto antes,
es un asombro tener tu hombro
y es un milagro la ternura,
sentir tu mano fraternal,
saber que siempre para vos el bien es bien.

 

Komm, lass uns reden, setz dich ein Weilchen. Die Menschheit bricht über uns herein! Verrückter Bruder: Wir können Gott micht mehr an den Straßenecken suchen. Sie haben ihn mitgenommen, ihn entführt - und keiner zahlt das Lösegeld! Komm draußen ist ein Wolkenbruch von mitleidlosen Leuten, solchen ohne Herz!

Wenn dich der Regen im Garten und in einer Rose so schmerzt wie mich, wenn du weinen mußt, weil dich all die Dinge so durchrütteln: Sag, was sollen wir tun, du und ich auf dieser Welt, die wir Liebe säen in einer Wüste, so öd und tot, daß keine Blume wächst?

Komm, lass uns reden, setz dich ein Weilchen - du bist doch mein Mitmensch! Verrückter Bruder lass uns versuchen die Seele zu retten, so schnell wie möglich!

Deine Schulter zu spüren, ist ein Erstaunen und die Zärtlichkeit ist ein Wunder! Deine brüderliche Hand zu fühlen ... Zu wissen, daß für dich immer das Gute gut und das Schlechte schlecht ist ... Sag, was sollen wir tun, du und ich, die wir Liebe säen in einer Wüste, so öd und tot, daß keine Blume wächst?

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